Laura Schawelka

20/10/18 – 06/01/19

Was bedeutet fotografische Oberfläche, was fotografische Abbildung und wie weit können diese beiden Bereiche überlappen? Diesen Fragestellungen spürt Laura Schawelka in ihrer künstlerischen Arbeit nach, die Fotografie, Video und Installation umfasst. Heute haben Bilder die Grenzen ihrer Oberflächen überwunden. Pixel lassen sich in (und auf) jede reale oder virtuelle Form bringen. In Schawelkas Arbeiten werden Bilder überlebensgroß oder miniaturisiert; sie werden zu Hintergründen oder mit Requisiten ausgestattet; verflüssigt, ersetzt oder weggewaschen. Durch das Auseinanderfallen von dargestelltem Objekt und Darstellungsobjekt wird nicht nur die Objektivität der Fotografie, sondern auch die Neutralität des Ausstellungsraums als eine Fiktion entlarvt.

Laura Schawelka (geboren 1988 in München) studierte an der Städelschule in Frankfurt am Main und schloss dort 2013 mit dem Meisterschüler bei Prof. Tobias Rehberger ab. 2015 erhielt sie den Master of Fine Arts am California Institute of the Arts in Los Angeles.  2017 zog sie als Atelierstipendiatin der Hessischen Kulturstiftung nach Paris. 

Eröffnung: Freitag, 19. Oktober 2018, 18 Uhr in der Rudolf-Scharpf-Galerie
Kuratorin: Astrid Ihle