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Geschichte

Die Entstehung des Wilhelm-Hack-Museums geht zurück auf die großzügige Schenkung des Kölner Kaufmanns Wilhelm Hack (1899 - 1985), der seine bedeutende Kunstsammlung 1971 der Stadt Ludwigshafen stiftete.

Seit dem Jahr 1979 wird diese zusammen mit den Städtischen Kunstsammlungen in einem eigens errichteten Museumsbau am Ludwigshafener Marktplatz präsentiert.

Wilhelm Hack hatte über einen Zeitraum von annährend fünfzig Jahren unterschiedliche Sammelschwerpunkte gesetzt, die sich auf drei wesentliche Bereiche konzentrierten:

  • Den Gondorfer Fund, ein Gräberfund der Völkerwanderungszeit aus Gondorf an der Mosel, der keltische, römische sowie fränkische Grabbeigaben aus dem Zeitraum vom 5. vorchristlichen Jahrhundert bis zum 8. Jahrhundert nach Christus enthält.
  • Eine Sammlung mittelalterlicher Sakralkunst, die neben Metall- und Elfenbeinarbeiten, Buch- und Glasmalerei vor allem Skulpturen und Tafelmalerei von hervorragender Qualität umfasst.
  • Die überregionale Bedeutung des Museums ist jedoch auf den dritten Komplex mit Kunstwerken des 20. Jahrhunderts zurückzuführen. Hierbei handelt es sich um eine Sammlung Klassischer Moderne, welche die Entwicklung der abstrakten Kunst von ihren Anfängen um das Jahr 1910 bis in die 1950er Jahre dokumentiert.

Mit der Übernahme der Stiftung Wilhelm Hack und ihrer Zusammenführung mit dem Städtischen Kunstbesitz kristallisierte sich für das Museum ein Sammlungskonzept heraus, das seinen Schwerpunkt in der Kunst des
20. Jahrhunderts, vor allem im Bereich der konstruktiv-konkreten Kunst internationaler Prägung hat. 
Durch kontinuierliche Ankäufe und großzügige Schenkungen konnte die Sammlung in den letzten 30 Jahren systematisch erweitert werden.

Heute ist das Wilhelm-Hack-Museum das wichtigste Museum für die Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts in Rheinland-Pfalz.

Wilhelm Hack inmitten seiner Sammlung

 

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