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Projektgalerie für junge Kunst

Die Rudolf-Scharpf-Galerie ist das junge Schaufenster des Wilhelm-Hack-Museums und dient als Projekt- und Ausstellungsraum für aktuelle künstlerische Positionen.

Die Galerie befindet sich im ehemaligen Wohnhaus des Künstlers Rudolf Scharpf, der sich vornehmlich mit den Ausdrucksmöglichkeiten des Holzschnitts beschäftigt. 1977 übereignete Rudolf Scharpf das Haus im traditionsreichen Hemshofviertel seiner Heimatstadt Ludwigshafen, die 1982 darin eine Galerie mit Werken Scharpfs und zeitgenössischer Kunst eröffnete.

Anfahrt mit Öffentlichen Verkehrsmitteln:
Vom Hbf Ludwigshafen mit der Straßenbahn Linie 4 oder 10, bis Berliner Platz, umsteigen in Linie 7 Richtung Oppau, aussteigen an Haltestelle Hemshofstr. // Vom HBF mit Bus 168 bis Rohrlachstr., dann Bus 156 bis Gördelerplatz. Siehe auch Anfahrtsplan Wilhelm-Hack-Museum.


VORSCHAU

Manuele Cerutti
Gleiches zu Gleichem

25/02 - 16/04/2017
Eröffnung: Freitag, 24/02/2017, 18 Uhr mit Künstlergespräch


Mit Manuele Cerutti (geboren 1976, lebt in Turin) zeigt das Wilhelm-Hack-Museum in seiner Projektgalerie einen der interessantesten Nachwuchskünstler Italiens. Cerutti und seine kleinformatigen Gemälde sind genauso faszinierend wie rätselhaft. Alltägliche Gegenstände gruppieren sich in den Gemälden mit organischen Fundstücken und lassen profane Gegenwart und existentielle Vergänglichkeit in irritierenden Gegenüberstellungen immer wieder aufei-nander treffen. Geheimnisvolle Schattenspiele, irreale Konstruktionen und Konfrontationen von Abstraktion und Gegenständlichkeit thematisieren dabei auch die Darstel-lungsmöglichkeiten der Malerei. Die Bilder in grau-bräunlichem Ton wirken wie aus der Zeit gefallen, hinter der harmlosen Oberfläche verbergen sich jedoch in kon-zentrierter Intimität und Stille regelrecht philosophische Allegorien auf die Paradoxie der Gegenwart.

Kuratoren: René Zechlin, Julia Nebenführ

 

Enrico Bach
BASS
29/04 - 16/07/2017
Eröffnung: Freitag, 28/04/2017, 18 Uhr

Sind es Farbflächen oder verschachtelte Räume? In den abstrakten Gemälden von Enrico Bach (geboren 1980 in Leipzig) scheinen Räumlichkeit und Oberfläche in leuch-tend intensiver Farbigkeit geradezu gegeneinander anzu-treten. Streng geometrische Formen und Flächen schie-ben sich übereinander und deuten die Möglichkeit eines Raumes an, der geheimnisvoll verborgen bleibt. Enrico Bach spielt mit der Illusion eines einheitlichen Bildraumes, den er immer wieder auflöst. Mit einfachstem  Formenvo-kabular und ausgefeilter Technik eröffnet er dem Betrach-ter neue Seherfahrungen.
Enrico Bach studierte an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe bei Anselm Reyle, Olaf Holz-apfel, Jonas Burgert und Gustav Kluge (Meisterschüler). Die Präsentation in der Rudolf-Scharpf-Galerie wird meh-rere eigens hierfür entstandene Arbeiten von Enrico Bach zeigen, dessen Werke bereits in einer Reihe nationaler sowie internationaler Sammlungen vertreten sind.

Kuratorin: Julia Nebenführ

 

Toulu Hassani
30/09 - 10/12/2017
Eröffnung: Freitag, 29/09/2017, 18 Uhr


Die fließenden Verbindungen von Malerei und Zeichnung sowie Malerei und Objekt in der künstlerischen Arbeit von Toulu Hassani bilden einen überraschend eigenständigen Beitrag zur Geschichte der Abstraktion. Die filigran gemal-ten Zeichnungen verbinden verschiedenste Traditionen wie Ornamentik und Minimalismus und faszinieren durch eine meditativ-poetische Tiefe. In der objekthaften Malerei steht dagegen der Bildträger selbst im Fokus. Keilrahmen, Gewebe und die materiellen Grundlagen werden ver-mischt, sodass die Objekthaftigkeit und Materialität von Malerei überraschend neu formuliert hervortreten.
Toulu Hassani (geboren 1984 in Ahwaz, Iran) studierte an der Universidad Valencia in Spanien und an der Hoch-schule für Bildende Künste Braunschweig, zuletzt als Meisterschülerin von Prof. Walter Dahn. Hassani erhielt unter anderem 2014 das New York-Stipendium der Nie-dersächsischen Sparkassenstiftung und des Landes Nie-dersachsen sowie 2016 den Sprengel-Preis für Bildende Kunst.

Kurator: René Zechlin

Rudolf-Scharpf-Galerie
Hemshofstr. 54
67063 Ludwigshafen
T 0621. 504 3045
E-Mail hackmuseum@ludwigshafen.de

 

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