Unverwechselbares Wahrzeichen des Wilhelm-Hack-Museums ist die Keramikfassade des katalanischen Malers und Bildhauers Joan Miró.
Anlässlich des Museumsneubaus gestaltete der Künstler 1979 die Südostseite des Gebäudes mit einem "Monumentalgemälde", das aus 7.200 Fliesen besteht und eine Größe von 55m Länge und 10m Breite einnimmt.
Die Arbeit, eine von vierzehn Kachelwänden des Künstlers, entstand in enger Zusammenarbeit mit dem Keramiker Joan Gardy Artigas, der Mirós Entwurf auf Steinzeugfliesen übertrug und brannte.
Durch wohlgesetzte Farbkontraste und Linienschwünge erzielt der Künstler ein Bild voller Dynamik und Leichtigkeit, das zu den eindrucksvollsten Beispielen seines Spätwerks zählt.
Joan Miros Keramikfassade an Südostseite des Wilhelm-Hack-Museum