Richter/Polke. Umwandlung

+++ AUSSTELLUNG VERSCHOBEN AUF 2021 +++

Kabinettstücke

Das Kabinettstück Richter/Polke. Umwandlung präsentiert frühe druckgrafische Arbeiten der beiden bedeutenden deutschen Künstler, die sich 1962 an der Düsseldorfer Akademie kennenlernten. Ausgangspunkt ist die im Jahr 1968 entstandene Gemeinschaftsarbeit Umwandlung. Der Offsetdruck zeigt in einer Reihe aus fünf Abbildungen die sukzessive Transformation eines Bergmassivs in eine leuchtende Erscheinung. Hieran anknüpfend untersucht die Ausstellung inwieweit Veränderung als gestalterisches Element im Schaffen beider Künstler von Bedeutung ist und auf welche Weise diese die Wahrnehmungsstrukturen des Betrachters herausfordert. Die Werke verbindet eine vielschichtige, oftmals mehrdeutige Arbeitsweise, das reflektierte Nachdenken über die Bedeutung des Bildes und dessen Repräsentation. Daneben thematisiert Richter unterschiedliche visuelle Techniken, wie optische Täuschung oder Manipulation, welche die Begrenztheit der Wahrnehmung und Erkenntnismöglichkeit sichtbar machen und damit gleichzeitig deren Unvollkommenheit reflektieren. Polkes Arbeiten wirken wie zufällige Kommentare zu Kunst und Gesellschaft, die nicht selten von Witz und Ironie getragen sind und deren oftmals seltsam anmutende Text-Bild-Kombinationen als Gestaltungselement zur Irritation der Betrachterwahrnehmung dienen.  Die präsentierten Arbeiten stammen aus der Sammlungsschenkung von Heinz Beck aus dem Jahr 1989.