22.02.2019

Eröffnung: Julian Irlinger – Fragments of a Crisis

Julian Irlinger beschäftigt sich in seiner künstlerischen Arbeit mit Bildpolitiken. Das Ausgangsmaterial sind Notgeldscheine, die er auf ideologische Motive hin untersucht. Das Notgeld bezeichnet ein lokales Papiergeld, das durch private Hand – wie etwa Gemeinden – während der Inflation in der frühen Weimarer Republik als Parallelwährung und auch als Sammelobjekt gehandelt wurde. Regionale Künstlerinnen und Künstler haben das Notgeld mit mannigfaltigen Botschaften gestalterisch aufgeladen. Irlinger sensibilisiert den Blick, indem er bedacht bestimmte Ausschnitte und Details aus dem Kontext löst und uns dadurch mit der subversiven Bildsprache der Krisenzeit konfrontiert ohne das historische Material unmittelbar darzustellen.
 

Eröffnung: Freitag, 22/02/2019, 18 Uhr
Begrüßung: René Zechlin, Direktor
Einführung: Nora Jaeger, Kuratorin

Datum: / 18:00 bis 18:30 Uhr