19.11.2026
Belastetes Erbe: Was uns Objekte über Erinnerung und Schuld erzählen
„Muss das weg? Muss das zurück? - Zum Umgang mit belasteten Objekten der Vergangenheit“
Podiumsgespräch im Hackmuseum
Was passiert, wenn die NS-Vergangenheit eines Gegenstands enthüllt wird? Ob Raubkunst im Museum oder eine „Hitler-Glocke“ im Kirchturm – historische Objekte tragen oft eine schwere Last. Wie gehen Museen und Kirchen mit dieser Verantwortung um? Und wie sieht zeitgemäße Erinnerungsarbeit aus, wenn es keine Zeitzeugen mehr gibt?
Anna Gürteler, Provenienzforscherin am Wilhelm-Hack-Museum, und Dr. Christoph Picker, der Kirchenhistoriker und Direktor der Evangelischen Akademie der Pfalz, geben Einblicke in ihre Forschung zu Objekten mit NS-Vergangenheit. Im Zentrum stehen dabei Fragen nach Verantwortung und Umgang mit belastetem Erbe: Was passiert mit einem Objekt, wenn seine NS-Vergangenheit ans Licht kommt? Wer trägt die Verantwortung für die Erinnerung – und wie transparent muss sie sein?
Konkrete Fallbeispiele geben Einblick in die investigative Suche nach jüdischen Voreigentümern von Kunstwerken und den Umgang mit NS-Symbolen in der Kirche. Wie verändert sich der Blick auf Kunstwerke und Sakralgegenstände nach ihrer Herkunftserforschung?
Auf dem Podium:
Anna Gürteler (Provenienzforscherin, Wilhelm-Hack-Museum)
Dr. Christoph Picker (Kirchenhistoriker und Leiter der Ev. Akademie der Pfalz)
Moderation: Susanne Schramm
Eine Kooperationsveranstaltung von: Evangelische Akademie der Pfalz, Wilhelm-Hack-Museum Ludwigshafen, Citykirche Ludwigshafen
Eintritt frei
Um Anmeldung wird gebeten. Sie gelangen hier zur Anmeldung.
Datum: 19.11.2026 / 18:30 bis 20:00 Uhr