Abstrakter Expressionismus

Neben der geometrischen Abstraktion gewann nach dem Zweiten Weltkrieg eine Auffassung von Abstraktion an Bedeutung, die den unmittelbaren Ausdruck einer spontanen Empfindung in den Mittelpunkt stellte. Eine gestische Malweise und ein unkontrollierter Verlauf der Farben gehörten zu den Kennzeichen dieser Malerei wie im Fall der Werke von Jackson Pollock und Sam Francis. In den U.S.A. wurde diese Malerei als Abstrakter Expressionismus bekannt, in Europa gab es mit dem Informel und dem Tachismus verschiedene Bezeichnungen. So unterschiedlich die Werke von Künstlern wie Ernst Wilhelm Nay, Karl Otto Götz, Karl Fred Dahmen, Karel Appel und Asger Jorn auch sind, so eint sie doch das Streben nach einem künstlerischen Ausdruck, der den Blick auf die Ursprünge richtet.  

 

Ausstellungsansicht aus "hackordnung #5 – FormFREIheit" 05/10/2013 bis 14/09/2014.