Konkrete Kunst

1930 begründete der niederländische Künstler Theo van Doesburg die art concrèt, derzufolge die Komposition eines Werks auf Basis objektiver geometrischer Gesetzmäßigkeiten entwickelt werden sollte. Wenngleich van Doesburg bereits 1931 starb, wurde sein Ansatz von zahlreichen Künstlerinnen und Künstlern bis heutige weiterentwickelt. So entstand in der Schweiz die Zürcher Schule der Konkreten, der unter anderem Max Bill, Verena Loewensberg, Richard P. Lohse und  Camille Graeser angehörten. In Frankreich zählen Vera Molnar und Aurélie Nemours zu den zentralen Vertreterinnen der konkreten Kunst. Das Wilhelm-Hack-Museum verfügt zudem über Werke zahlreicher in Deutschland wirkender Konkreter, darunter Horst Bartnig, Hartmut Boehm, Peter Staechelin und Ludwig Wilding.

 

Ausstellungsansicht aus "hackordnung #3 – Sounds & Silence" 01/10/2011 bis 09/09/2012.