Regionale DELTABEBEN 2024

13/04 - 28/07/24

Seit ihrer Gründung zeigt die Regionale DELTABEBEN alle zwei Jahre im Wechsel zwischen Mannheim und Ludwigshafen eine Bestandaufnahme der regionalen zeitgenössischen Kunstszene in der Metropolregion Rhein-Neckar. Im Jahr 2024 findet das etablierte Ausstellungsprojekt zum siebten Mal wieder in Ludwigshafen statt: In der diesjährigen Ausgabe präsentieren das Wilhelm-Hack-Museum und der Kunstverein Ludwigshafen 21 herausragende Künstler*innen verschiedener Altersgruppen, die ihren Arbeits- und Lebensmittelpunkt im erweiterten Rhein-Neckar-Raum haben. Die Auswahl der teilnehmenden Künstler*innen wurde von insgesamt 11 Nominator*innen – Kuratoren, Kunstkritiker oder Akademieprofessoren aus der Region sowie Vertretern der veranstaltenden Ausstellungshäuser – getroffen. Für die Nominierungen gab es keine Altersbeschränkung, jedoch sollten die Künstlerinnen und Künstler nicht mehr als zwei Mal bei den vorherigen Ausgaben der Deltabeben Regionale teilgenommen haben. Insbesondere durch die Beschränkung der möglichen Teilnahmen erhalten die Deltabeben-Ausstellungen der letzten Jahre mit ihren begleitenden Katalogen den Charakter einer sich fortsetzenden Bestandsaufnahme der Kunstszene in der Region Rhein-Neckar.

Diese erneute Auflage des „Deltabebens“ zeichnet ein interessantes und vielseitiges Bild der Kunstszene der erweiterten Region mit künstlerischen Positionen unterschiedlicher Generationen und Medien. Die stilistische Vielfalt und das breite Spektrum künstlerischer Techniken machen den besonderen Reiz dieser Überblicksausstellung aus: Malerei, Zeichnung, Fotografie und Video sind ebenso vertreten wie Skulptur, Installation und Perfomance. Interessanterweise thematisieren sie alle auf unterschiedliche Weise gesellschaftliche, politische, historische oder soziologische Fragestellungen. Mittels künstlerischer Ausdrucksformen beleuchten sie Vergangenheit und Gegenwart, die mitunter ein Nachdenken über die Gestaltung der Zukunft anregen.

Deltabeben Finissage am 28/07/2024, um 17 Uhr mit Performance-Bild von Fritzi Hausmann.

 

Beteiligte Künstler*innen:

Christopher Amm / Eva Gentner / Adrian Nagel, Gin Bahc, Sarah Degenhardt, Philip Emde, Laetitia Eskens, Laura Gaiser, Ralf Gudat, Fritzi Haußmann, Illig+Illig, Markus Kaesler, Sabrina Karl, Margarita Kopp, Dajana Krüger, Jordan Madlon, Noomi Moyal, Raoul Muck, Anna Schwehr, superart.tv (Michael Volkmer / Eric Carstensen), Konstantin Weber, Cynthia Wijono, André Wischnewski

Werkauswahl 'Deltabeben'

Die Installation von Cynthia Wijono "Nest III" ist zu sehen. Die Installation besteht aus einer Metallstange, auf der drei kugelförmige Gestalten angebracht sind. Am Fuß der Skulptur befindet sich eine größere Kugel. Die Installation ist in den Farben Braun, Weiß, Grün und Goldbraun gehalten. Die Kugeln bestehen aus verschiedenen Materialien wie Karton, Draht, selbstgeschöpftem Papier, Blättern, Rinde, Tannennadeln, Schellack und Müll.Still aus "Power's Keeper" von Dajana Krüger. Im Zentrum des Stills stehen drei weiblich gelesene Personen. Die beiden Personen auf der linken und rechten Seite stützen ihr Kinn auf die Schulter der mittleren Person.Fotografisches Werk von Fritzi Haußmann. Eine Figur steht dreiviertelgewendet vor einem Container. Die Person ist schwarz gekleidet und trägt eine große Menge zusammengenähter Radschläuche. Diese sind sowohl auf dem Kopf, der vollständig von den Schläuchen verdeckt ist, als auch auf dem Oberkörper und den Armen angebracht. Die Person wurde in Bewegung fotografiert, wobei sich die Schläuche wie Fransen mit ihr bewegen.
Fotografisches Werk von Laura Gaiser. Im Foyer des Wilhelm-Hack-Museums, mit der Glasfront des Museums im Hintergrund, steht eine Person auf einem mit plastischen Werken verzierten Karussell-Strauß. Die Person ist als Strauß verkleidet, wobei sie Federn trägt und eine Handpuppe mit dem Gesicht eines Straußes hält, um ihre Silhouette der eines Straußes zu imitieren. Werk von Markus Kaesler. Eine schwarz-weiß Fotografie, auf der Blätter abgebildet sind, wobei ihre Umrisslinien in Weiß hervorgehoben sind.

Ausstellungsansichten 'Deltabeben'